Aktuelle Stücke

 

Winterreise

NACH WILHELM MÜLLER UND FRANZ SCHUBERT


 

 
Ein Projekt mit BERND TAUBER und TONIO KLEINKNECHT.
 
Klavier: WALTER FRÜHWIRTH

Dramaturgie: TINA BRÜGGEMANN
Bühnenbild: JÜRGEN KNUBBEN
Wiederaufnahme: FREITAG, DEN 13. JANUAR 2012 UM 20 UHR IN DER WERKHALLE DER 
                               KUNSTSTIFTUNG ERICH HAUSER

 

Winterreise oder: sich fremd fühlen. Der Protagonist in Wilhelm Müllers Texten fühlt sich fremd in dieser Welt, trostlos getröstet, eingeklemmt zwischen Todessehnsucht, Lebenswillen und Liebesleid - und dem Wissen, die Widersprüche aushalten zu müssen, allein. Was der Komponist Franz Schubert dann seinen Freunden als Zyklus schauerlicher Lieder vorstellte, stieß bei der ersten Darbietung auf wenig Anerkennung. Zu depressiv, zu hoffnungslos schienen die 24 Lieder, die von einem in der Liebe enttäuschten Mann und dessen zielloser Reise durch eine erstarrte Winterlandschaft erzählen.
Kleinknecht und Tauber nähern sich der Winterreise vom Schauspiel her.
 
Nicht mal Mitte Dreißig sind sie geworden, lebten Anfang des 19.Jh. und waren zunächst nur einem vergleichsweise kleinen Freundeskreis bekannt. Johann Ludwig Wilhelm Müller (*1794, † 1828 in Dessau) ist der Autor der Zyklen Die schöne Müllerin und Winterreise. Erst in dessen Todesjahr wurde Franz Schubert (*1797 am Himmelpfortgrun, † 1828 in Wien) auf die Texte aufmerksam und komponierte die gleichnahmige Liedzyklen, die zu den heute bekanntesten überhaupt zählen. 
 
 
Das Projekt wird unterstützt vom Bauunternehmen Alfred Müller.

Big Deal?

VON DAVID S. CRAIG   (Aus dem Englischen von Karin Ehlers)

 

 
 
 
Mit: FRANZISKA ANNA BONN, PATRICK HELLENBRAND UND CARLO SOHN
Regie: KATJA LILLIH LEINENWEBER

Dramaturgie: TONIO KLEINKNECHT
Premiere: SAMSTAG, DEN 14. JANUAR 2012 UM 20 UHR

 

Alex: Wann hast du zum letzten Mal einen Tag ohne Kiffen ausgehalten?
Jan:  Weiß ich nicht mehr ...
 
Drogen sollten legal sein, und Kiffen ist nicht gefährlicher als Alkohol – das findet jedenfalls Jan, der auf einer Party von der Polizei mit einer größeren Menge Cannabis erwischt wird. Vater Carl dagegen nennt Jan „einen Verbrecher“ und hat Angst, sein Sohn könne auf die schiefe Bahn geraten. Vater und Sohn leben anscheinend auf zwei verschiedenen Planeten. Das Stück erzählt von der vorsichtigen Annäherung zwischen den beiden – vermittelt durch die Drogenberaterin Alex. Auf der Folie der Drogenproblematik entfaltet sich in dem kammerspielartigen Jugendstück das Drama einer gefährdeten Vater-Sohn-Beziehung: Es geht um einen jungen Mann, dessen Kontakt zu seinem Vater gestört ist. Uns interessiert die Frage: Wie kommt es dazu, dass Kinder und Eltern einander so fremd werden, was ist da passiert? Das Stück hält Möglichkeiten für eine Annäherung bereit, allerdings geht das nur über den Konflik

Aufführungsrechte beim Theaterstückverlag Brigitte Korn-Wimmer & Franz Wimmer. 

 

Offene Probe

Am Mittwoch, 11. Januar um 20 Uhr ermöglichen wir Einblicke in die Probenarbeit und erläutern Hintergründe zur aktuellen Inszenierung.

Genannt Gospodin

VON PHILIPP LÖHLE  - eine Koproduktion mit dem Theater Ravensburg


 

 


 

 


Mit: PATRICK HELLENBRAND, ARWID KLAWS UND ANA SCHAEGEL

Regie: TONIO KLEINKNECHT

Dramaturgie: TINA BRÜGGEMANN
Premiere: SAMSTAG, DEN 03. MÄRZ 2012 UM 20 UHR IM ZIMMERTHEATER
                  FREITAG, DEN 23. MÄRZ 2012 UM 20 UHR IM THEATER RAVENSBURG
 
Als Gospodin das Lama hatte, war seine Welt noch in Ordnung. Jetzt hat ihm Greenpeace das Tier weggenommen, und Gospodin weiß nicht, wie es weitergehen soll. Verständnis für sein Problem findet er weder Anette, die sich gerade von ihm trennt, noch bei seinen Freunden. Die einen wollen Gospodin, der Geld und materiellen Besitz ablehnt, wieder auf die richtige Bahn bringen. Die anderen nutzen seine Arglosigkeit und seine aus ihrer Sicht verschrobene Weltsicht zu ihrem eigenen Vorteil. Andi lässt sich von Gospodin auf einer Beerdigung vertreten, Norbert erbettelt dessen letztes Möbelstück, den Fernseher, für seine bahnbrechende Installation "tempus fuck it". Und selbst Gospodins Mutter überhört seine Sorgen. Als er jedoch wider Willen zu einer Tasche voll Geld kommt, interessieren sich nicht nur seine Freunde, sondern auch die Polizei für Gospodins Leben.

Philipp Löhle beschreibt in GENANNT GOSPODIN unsere globalisierte, kapitalistische Gegenwart aus der Sicht eines Verweigerers. Ohne Sarkasmus, aber mit viel skurrilem Witz. Weder militant, noch aggressiv oder belehrend lebt Gospodin sein Dogma mit einer Konsequenz, die die Lebenslügen seiner Umwelt scheinbar offen legt. Scheinbar. Denn auch Gospodins Glück funktioniert letztlich nur "begrenzt.

Aufführungsrechte beim Verlag Autorenagentur.

Oskar und die Dame in Rosa

VON ERIC-EMMANUEL SCHMITT

 

 

 

Mit: DOROTHEE JAKUBOWSKI

 

Regie: TINA BRÜGGEMANN

Dramaturgie: TONIO KLEINKNECHT
Wiederaufnahme: FREITAG, DEN 23. MÄRZ 2012 UM 20 UHR

 

Der 10-jährige Oskar ist an Krebs erkrankt. In den beiden letzten Wochen seines Lebens schreibt er jeden Tag einen Brief an Gott. Dies hat Rosa ihm geraten, die sich als ehrenamtliche Betreuerin in einer Klinik um schwerkranke Kinder kümmert, denn Oskar ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Die Seiten füllen sich mit Oskars erster großer Liebe, seinen Kumpels, den Schwierigkeiten mit seinen Eltern, seinen Gedanken über das Leben und – seinen Gesprächen mit Rosa. Jetzt, kurz nach seinem Tod, liest Rosa nach wie sie auf Oskar gewirkt hat. Sie hat sich ein Vorleben als wüste Catcherin ersonnen, einen Sohn in Afrika und noch vieles mehr, das aus einer todtraurigen Geschichte ein wahres Märchen über die Möglichkeit der Liebe und den Glauben an das Glück macht.
 

Aufführungsrechte beim Desch-Verlag.

Moby Dick

ein musikalisches FamilienAbenteuer frei nach Motiven von Herman Melville,


 

VON TOM SIJTSMA UND GUUS PONSIOEN ab 10 Jahre

 

Mit: TOBIAS FEND, PATRICK HELLENBRAND UND INGRID SCHORSCHER

Regie: ARWID KLAWS

Dramaturgie: TONIO KLEINKNECHT
Wiederaufnahme: FREITAG, DEN 20. APRIL 2012 UM 20 UHR

 

Herman Melvilles Tausend-Seiten-Roman als Drei-Personen-Stück - das geht? Ja! Und wie!
Mit komischen und dramatischen Szenen, zum Lachen und Weinen und obendrein mit großartigen Seemannsliedern.
Der junge, unerfahrene Ismael heuert auf einem Walfänger an, weil er etwas von der Welt sehen will. Hier trifft er auf
die unterschiedlichsten Typen, freundet sich mit dem Kannibalen Queequeg an und erlebt, wie Kapitän Ahab, besessen
von seiner Rache an Moby Dick, auf der Jagd nach dem weißen Wal die ganze Mannschaft in Gefahr bringt.


Aufführungsrechte beim Theaterstückverlag.

Der Besuch der alten Dame

VON FRIEDRICH DÜRRENMATT

 

Mit: REINHARD FROBOESS, ARWID KLAWS UND FLORIANA SOMMERAUER 

Regie: TONIO KLEINKNECHT

Dramaturgie: TINA BRÜGGEMANN
Wiederaufnahme: FREITAG, DEN 27. APRIL + SAMSTAG, DEN 28. APRIL 2012 UM 20 UHR

 

Vom Aufschwung ist in Güllen nichts zu merken: keine Investoren weit und breit, keine Innovationen, keine Steuereinnahmen. Die Stadt steht vor dem Bankrott. In der Krise aber kündigt völlig unerwartet ein potentieller Großsponsor seinen Besuch in der maroden Kommune an: Claire Zachanassian, gebürtige Güllenerin, weltweit bekannt für ihr immenses Vermögen und ihre Wohltätigkeit. Ade, Haushaltsloch – die Hoffnung der Bürgerschaft auf eine kräftige Finanzspritze ist immens. Doch die Geldgeberin knüpft an ihre großzügige Zuwendung eine Bedingung: Eine Milliarde für die Stadt, wenn diese ihren ehemaligen Geliebten Alfred Ill für seine Untreue richtet. – Das ist ungeheuerlich, unannehmbar! Die anfängliche Entrüstung der Güllener weicht allerdings schnell. Dürrenmatts tragische Komödie über Verführbarkeit und Opportunismus blieb seit ihrer Uraufführung 1956 treffsicher aktuell: BürgerInnen und HonoratiorInnen sind bestechlich, ihre Moral regiert die Welt.
 
 
"Der Besuch der alten Dame ist eine Geschichte, die sich irgendwo in Mitteleuropa in einer kleinen Stadt ereignet, geschrieben von einem, der sich von diesen Leuten durchaus nicht distanziert und der nicht so sicher ist, ob er anders handeln würde..."   (Friedrich Dürrenmatt).

 

Ox und Esel

VON NORBERT EBEL ab 4 Jahre

 

 

 

Mit: DOROTHEE JAKUBOWSKI UND ARWID KLAWS

Musik: CORNELIA DIPPON 

Regie: PATRICK HELLENBRAND

Dramaturgie: TONIO KLEINKNECHT
Premiere: SONNTAG, DEN 20. NOVEMBER 2011 UM 15 UHR

 

Die alte Weihnachtsgeschichte in neuer Version - tierisch, liebevoll und mit viel Humor! „Maria und Josef stecken im Einkaufschaos fest. Sie haben ihr Kind nur in die Futterkrippe gelegt, weil sämtliche Hotels ausgebucht sind.“ Das jedenfalls vermuten Ox und Esel, als sie nach hartem Arbeitstag ein greinendes „Rotzbalg“ in ihrer Futterkrippe vorfinden. Der Alltag in ihrer Stall-Wohngemeinschaft wird gehörig auf den Kopf gestellt. Was tun mit dem Findelkind, das lautstark nach Milch quäkt und seine Geschäfte im leckeren Heu verrichtet? Draußen heult der Wind und es ist lausekalt. Außerdem sind die Soldaten des Herrn Rhodes und drei komische Männer hinter dem Menschenkind her. Das stellt die beiden schrulligen, bockigen und manchmal gefräßigen Stallbewohner vor eine Zerreißprobe.


Aufführungsrechte beim Theaterstückverlag.

NippleJesus

VON NICK HORNBY     (Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann)

 

 

 

Mit: BERND TAUBER
Regie: TONIO KLEINKNECHT

Dramaturgie: TINA BRÜGGEMANN
Premiere: SAMSTAG, DEN 29. OKTOBER 2011 UM 20 UHR IM DOMINIKANERMUSEUM

 

Der ehemalige Türsteher Dave tritt seinen neuen Job als Museumswärter an. Als er ausgewählt wird, ein Werk in einem abgetrennten Raum zu bewachen, in dem der Zutritt erst ab 18 erlaubt ist, wunder er sich über die strengen Sicherheitsmaßnahmen.
Schließlich handelt es sich bei dem Bild um eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Erst bei näherer Betrachtung erkennt er, warum es massiven Anstoß erregen könnte. Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden.

Aufführungsrechte bei Rowohlt Theater Verlag.

 

 

 

Winterreise

NACH WILHELM MÜLLER UND FRANZ SCHUBERT


 

 
Ein Projekt mit BERND TAUBER und TONIO KLEINKNECHT.
 
Klavier: WALTER FRÜHWIRTH

Dramaturgie: TINA BRÜGGEMANN
Bühnenbild: JÜRGEN KNUBBEN
Wiederaufnahme: FREITAG, DEN 13. JANUAR 2012 UM 20 UHR IN DER WERKHALLE DER 
                               KUNSTSTIFTUNG ERICH HAUSER

 

Winterreise oder: sich fremd fühlen. Der Protagonist in Wilhelm Müllers Texten fühlt sich fremd in dieser Welt, trostlos getröstet, eingeklemmt zwischen Todessehnsucht, Lebenswillen und Liebesleid - und dem Wissen, die Widersprüche aushalten zu müssen, allein. Was der Komponist Franz Schubert dann seinen Freunden als Zyklus schauerlicher Lieder vorstellte, stieß bei der ersten Darbietung auf wenig Anerkennung. Zu depressiv, zu hoffnungslos schienen die 24 Lieder, die von einem in der Liebe enttäuschten Mann und dessen zielloser Reise durch eine erstarrte Winterlandschaft erzählen.
Kleinknecht und Tauber nähern sich der Winterreise vom Schauspiel her.
 
Nicht mal Mitte Dreißig sind sie geworden, lebten Anfang des 19.Jh. und waren zunächst nur einem vergleichsweise kleinen Freundeskreis bekannt. Johann Ludwig Wilhelm Müller (*1794, † 1828 in Dessau) ist der Autor der Zyklen Die schöne Müllerin und Winterreise. Erst in dessen Todesjahr wurde Franz Schubert (*1797 am Himmelpfortgrun, † 1828 in Wien) auf die Texte aufmerksam und komponierte die gleichnahmige Liedzyklen, die zu den heute bekanntesten überhaupt zählen. 

 

Das Projekt wird unterstützt von ihrem lokalen Energieversorger ENRW

 

 

 

 

 

 

und dem Bauunternehmen Alfred Müller.